Die Küche Japans

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Die japanische Küche ist auf dem Vormarsch und hat ihren Einzug in die verschiedensten Restaurants rund um die Welt gehalten. Allerdings fragen sich viele, was das Geheimnis der japanischen Gerichte ist und ob das japanische Essen wirklich so gesund ist wie behauptet wird.

Ungewohnte Zutaten für neues Geschmackserlebnis

Das grösste Geheimnis der japanischen Küche sind die für Europäer ungewöhnlichen Bestandteile, die in den einzelnen Speisen enthalten sind. So wird Sushi beispielsweise mit getrockneten Algen, den sogenannten Nori, umwickelt und eine der liebsten Nebengerichte der Japaner sind fermentierte Bohnen, die Natto heissen. Gerade Letztere sind für Ausländer oft schwer zu essen, da sie sehr intensiv riechen und etwas unappetitlich aussehen. Dennoch sind sie sehr lecker und zählen zu den „umami“, weil sie einen sehr eindringlichen Geschmack haben. Als „umami“ bezeichnen Japaner alles, was ihren Speisen auf natürliche Weise eine stärkere und oftmals einzigartige Geschmacksnote verleiht. Besonders häufig werden dafür unter anderem die Shiitake-Pilze zum Kochen verwendet, damit ein japanisches Gericht seinen typisch intensiven und einzigartigen Geschmack erhält.

Die Dinge, die den Unterschied machen

Viele Europäer können nicht glauben, dass das japanische Essen wirklich gesund sein soll, weil sie unter anderem die Bilder von den fülligen Sumo-Ringern vor Augen haben. Dennoch ist es eine Tatsache, dass eine Vielzahl an japanischen Gerichten gesünder ist als beispielsweise das Fast-Food-Essen aus Amerika. Das liegt unter anderem daran, dass Japaner beim Kochen ihrer Lebensmittel nur sehr wenig Fett verwenden. Darüber hinaus ist Fleisch vom Rind oder vom Schwein nur in den wenigsten japanischen Gerichten ein Bestandteil. Dafür kommt in vielen Variationen Fisch auf den Teller, zum Beispiel als kleine Scheiben in der Ramen-Nudelsuppe. Auch andere tierische Produkte wie Käse und Milch verzehren Japaner nur sehr selten. Meistens setzten sie auf Ersatzprodukte wie zum Beispiel Sojasosse – auch zum Backen. Ausserdem essen Japaner so gut wie nie Kartoffeln. Stattdessen gibt es zu dem meisten Speisen eine Schale Reis oder Tofu. Dadurch sind japanische Gerichte zwar genauso sättigend wie Mahlzeiten aus Europa oder Amerika, belasten aber weniger den Körper und unterstützen auf natürliche Weise die Gesundheit.