Paris – Ein kulinarischer Städtetrip

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Liebhaber der Stadt Paris sind begeistert von den beeindruckenden Sehenswürdigkeiten der Stadt, aber die grössten Sehenswürdigkeiten lassen sich mit Messer und Gabel erleben. Bistronomiques, die neueste Generation der Restaurants, sind zu einer besonderen Attraktion geworden. Die Kunst der Köche besteht darin, einfache Gerichte perfekt auf den Tisch zu bringen.

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Die Stadt der Liebe überzeugt mit täglich neuem Genuss

Viele Städte haben versucht, Paris den Rang abzulaufen. Etwa Tokio, Kopenhagen oder Sao Paulo. Doch diese Orte verdanken ihren kulinarischen Ruhm gerade mal einer Handvoll Spitzenköche und Spitzenlokalen. In Paris aber durchdringt der Genuss alle Schichten des Alltags, vom umwerfenden Ambiente des Grand Vefour bis hin zur kleinen Stehbar, von den mondänen Shops der Rue Saint-Honore mit den bunten Marcarons und der handgeschöpften Schokolade bis zu den frischen Austern auf dem Markt in der Rue Mouffetard.

Paris – die Gourmethauptstadt der Welt

Selbst wer glaubt, Paris perfekt zu kennen, wird bei jedem Besuch erstaunt sein und immer wieder Neues entdecken. Es wird ein Städtetrip allemal wert sein, also besser bei städtereisen-europa.ch reinschauen und gleich buchen, denn die kulinarische Landschaft ändert sich ständig. So gibt es bereits seit sieben Jahren den jährlichen Brotbackwettbewerb. Dem Sieger ist eines ganz sicher: Lange Schlangen vor seinem Geschäft, wie zum Beispiel beim romantischen Le Grenier a Pain in der Rue des Abesses.
Und welche Stadt ausser Paris hat schon eine eigene Messe nur für Kochbücher? Immerhin drängen sich rund dreitausend Besucher aus der ganzen Welt um die Messestände. Die nächst Kochbuchmesse findet wieder 2015 statt.

Ein neuer Gastro-Trend kommt aus Paris

Ein neuer Trend, der langfristig bedeutender sein wird, als die Naturküche und die Molekulartechnik, kommt aus Paris: Die cuisine bistronomique. Spitzenköche eröffnen ganz kleine einfache Bistros und erfüllen eine schwierige Aufgabe. Nämlich Alltagsgerichte in höchster Vollendung zu servieren. Als Vorreiter dieser neuen Bewegung gelten Yves Camdeborde und Alain Senderens. Senderens etwa gestaltete ein Restaurant mit Menüpreisen um die 300 Euro in ein Bistro um. Zugegeben in ein sehr elegantes Bistro. Fasanenbrust mit Rosenkohl gefüllt und Seezunge stehen jetzt auf der Karte.
Mittlerweile zählt Paris bereits mehrere dutzende Edel-Bristros, die zu einem begehrten Ziel für Feinschmecker geworden sind. Kein Licht ohne Schatten: Für einen Tisch in den Lokalen wie etwa Septime, Itineraires oder Le Chateaubriand muss man sich schon etliche Wochen im Vorhinein um eine Reservierung bemühen.

Die Pariser Gastro-Szene wächst kontinuierlich weiter

Bertrand Grebaut, der mit seinem bereits erwähnten Lokal Septime, immerhin auf Platz 49 der 50 besten Lokale der Welt liegt, eröffnet ganz in der Nähe seines Stammlokals ein neues Fischlokal. Warteschlangen und Auszeichnung sind da schon wieder vorprogrammiert.